Osterfreizeit 2017

1. Tag

Das erste was ich sehe ist das Schild auf dem Rappenhof steht. Nur noch eine Kurve dann sind wir da. Sofort kommen die Alpakas an den Zaun gerannt und starren neugierig dem vorbeifahrenden Auto nach. Ein Mitarbeiter reicht uns einen Zettel ins Auto und erklärt uns den Ablauf für die nächsten Stunden. Ich bin total hibbelig und rutsche unruhig auf meinem Sitz hin und her. Noch bevor das Auto richtig steht springe ich heraus und falle meinen beiden Freundinnen in die Arme. Zusammen stellen wir unser Gepäck in den Tischtennisraum und dann gehen wir ins Kaminzimmer ins Haupthaus um Kuchen zu mampfen. Beim Vorbeigehen sehen wir das neue Trampolin und auf dem Weg begegnen wir noch vielen anderen Leuten die wir kennen. Jetzt bin ich schon das 7. Mal hier auf dem Rappenhof und trotzdem breitet sich jedesmal diese Wärme und das Familiengefühl in mir aus.

Im Flur stehen schon richtig viele Schuhe und es duftet nach Kaffee. Man fühlt sich einfach direkt wohl und wie zu Hause. Na ja eigentlich ist der Rappenhof auch schon mein 2. Zuhause. Die ganzen Freunde, die tollen Mitarbeiter und die Tiere sind einfach eine 2. Familie für mich. Nachdem wir den Kuchen verputzt haben, über den Hof gestreift sind und am Infostand die schönen Bilder der CircArtiveSchule bewundert haben, müssen wir uns natürlich noch anmelden. Eine Mitarbeiterin die wir schon länger kennen, packt alle wichtigen Unterlagen in einen Umschlag, beschriftet ihn mit meinem Namen und schickt uns dann einen Tisch weiter zur Häusereinteilung. Dort werden meine Freundinnen und ich zu unserer Freude in ein Haus gesteckt. Dann suchen wir noch unser Namenschildchen raus und dann gehts wirklich los. Sven der Campleiter heißt uns herzlich willkommen und erzählt um die Zeit zu nutzen etwas vom Abendmahl und geht auch auf wichtige aktuelle Aspekte ein. Dann liest er die Karten vor auf denen steht mit wem wir in einem Haus sind und wer unsere Mitarbeiter sind. Zusammen mit meinen Mitarbeitern Tom und Paula gehen wir vor die Glockenstube, dann verabschieden wir uns von unserer Familie und dann können wir unser Gepäck holen und endlich in unsere Zimmer. Ich bin einem Dreierzimmer mit meinen 2 Freundinnen, aber bevor wir unsere Betten beziehen treffen wir uns alle und bekommen die wichtigsten Regeln erklärt. Beim Zusammensitzen lerne ich auch noch die anderen Mädchen aus meinem Haus kennen. Wir richten uns in unsren Zimmern ein und packen auch ein wenig aus.

Auf dem Hof treffen wir uns dann in einem Kreis und der nächste Programmpunkt lautet: Wohlfühlspiele. In Gruppen ziehen wir von Station zu Station und spielen zusammen in der Gruppe richtig witzige Spiele. Am besten fand ich das Gurgelspiel. Da mussten wir mit Wasser im Mund Lieder gurgeln und die anderen mussten erraten um welches Lied es sich handelt. Nach den Spielen gibt es Abendbrot. Heute gibt es leckeren Reis mit Geschnetzeltem. Auch für Vegetarier wie mich gibt es leckere Soße und mit Frischkäse gefüllte Kartoffeltaschen. Wir schlagen uns den Bauch voll und warten gespannt auf das kommende Programm.

Es folgt das Opening und wir strömen alle in das große und lichtdurchflutete Zirkushaus. Die Mitarbeiter zeigen uns was man alles für Zirkusdiszilpinen machen kann. Trapez, Tuch, Akrobatik, Kreisel und Drahtseil... Ich bin wie immer total beeindruckt von den Fähigkeiten der Mitarbeiter. Als das Opening vorbei ist machen wir uns bettfertig und treffen uns dann nochmal alle zusammen mit Paula und Tom. Wir erzählen, was wir gut und was wir nicht so gut an dem Tag fanden und dann gehts schlafen. Müde aber überglücklich wieder hier zu sein falle ich ins Bett. Mit der Vorfreude auf den nächsten Tag schlafe ich ein.

JuKi – Zukunft für Kinder und Jugendliche e. V.; Rappenhof 1; 74417 Gschwend
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